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Klimafreundliches Bauen und Sanieren lohnt sich: Neue „Grüne Hausnummern“ in Hansestadt und Landkreis vergeben

Grüne Hausnummer für klimafreundliches Bauen: Gerhard Krenz von der KEAN (l.), Kreisrätin Sigrid Vossers (2.v.l.) und Peter Wegner (r.) vom Verband Wohneigentum gratulierten den Gewinnern Familie Dürkop aus Reppenstedt, Heinz-Wilhelm Angerstein aus Adendorf und Sandra Stelter aus Südergellersen (v.l.n.r.). Foto: Landkreis Lüneburg(lk/ho) Ob neu gebaut oder frisch saniert – den Energieverbrauch hatten alle 27 aktuellen Preisträger der „Grünen Hausnummer“ bei der Planung im Blick. 27 Preisträger aus Hansestadt und Landkreis Lüneburg dürfen ihre Eingangstür ab sofort mit der Plakette schmücken. Kreisrätin Sigrid Vossers überreichte ihnen die Klimaschutz-Auszeichnung gemeinsam mit Stefanie Nicklaus von der Klimaschutzleitstelle am Freitag (5. Mai 2017) im Rahmen einer Feierstunde in der Kreisverwaltung.

„Mit der Grünen Hausnummer wird für alle sichtbar: Dieses Haus wurde energiebewusst gebaut oder saniert“, sagte die Kreisrätin anlässlich der Verleihung im Sitzungssaal der Kreisverwaltung, „Ihre guten Beispiele regen zum Nachahmen an und machen Lust darauf, das eigene Heim fit für die Zukunft zu machen.“

Bei der Verleihung waren auch Gerhard Krenz von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen sowie Peter Wegner und Tibor Herczeg vom Verband Wohneigentum Niedersachsen e.V., dabei, die als Kooperationspartner gemeinsam mit der Kreisrätin die Preise überreichten.

Zusätzlich zu den einzigartigen Hausnummern erhielten drei Bauherren noch jeweils ein Geldgeschenk für ihre Mühen: unter allen Preisträgern wurden Geldpreise in Höhe von 250, 500 und 1.000 Euro verlost. Dazu durften vier junge „Glücksfeen“ aus dem Publikum in die Lostrommel greifen. Am meisten Glück hatte Sandra Stelter aus Südergellersen 1. Preis (1.000 Euro): Sie nahm als Dank für ihr Engagement den Scheck über 1.000 Euro mit nach Hause. Den zweiten Preis erhielten Susanne und Henning Dürkop aus Reppenstedt, über den dritten Preis freute sich Heinz-Wilhelm Angerstein aus Adendorf.

„Die Energiewende kann nur funktionieren, wenn jeder Einzelne einen Beitrag dazu leistet“, sagte die Kreisrätin bei der Preisverleihung, „deshalb freue ich mich über jeden, der am eigenen Haus auf den Verbrauch achtet.“ Der Landkreis Lüneburg ist seit 2014 „100-Prozent-Erneuerbare-Energieregion“.

Mit der Klimaschutzleitstelle haben Hansestadt und Landkreis zudem ein eigenes Büro, das Hauseigentümern, die etwa Solarenergie für sich nutzen oder ihre Immobilie energetisch sanieren wollen, entsprechende Beratungsangebote vermittelt. Über die Fortsetzung der „Grünen Hausnummer“ im Landkreis Lüneburg berät der Ausschuss für Erneuerbare Energien, Raumordnung und Klimafolgenanpassung bei seiner nächsten Sitzung am kommenden Dienstag, 16. Mai 2017.

Weitere Informationen zu der Aktion gibt es im Internet unter www.landkreis-lueneburg.de/gruenehausnummer .

Hintergrund:
In der ersten Runde „Grüne Hausnummern“ im Landkreis Lüneburg erhielten im Herbst vergangenen Jahres 32 Eigenheimbesitzer die Auszeichung. Im Landeswettbewerb setzte sich Familie Weißenborn aus Radenbeck durch und erreichte den dritten Platz. Im Februar 2017 öffneten sie ihr vorbildlich saniertes Haus bei einem Tag der offenen Tür und begeisterten weitere Hausbesitzer für eine energiebewusste und denkmalkonforme Altbau-Sanierung.

 

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