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Zwei Jahrzehnte Einsatz gegen Gewalt: Kriminalpräventionsrat feiert Jubiläum

20 Jahre erfolgreiche Kriminalprävention: Oberbürgermeister Ulrich Mädge (l.), Niedersachsens Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz und Landrat Manfred Nahrstedt gratulierten KPR-Geschäftsführerin Christiane Scholl (2.v.l.). Foto: Landkreis Lüneburg(lk/sp) Für mehr Sicherheit und weniger Gewalt in der Region: Seit 20 Jahren setzt sich der Kriminalpräventionsrat für Hansestadt und Landkreis Lüneburg (KPR) erfolgreich für diese Ziele ein. Gestern (11. Mai 2017) feierte das Gremium, in dem mehr als 50 Institutionen und zahlreiche ehrenamtliche Mitglieder aktiv sind, Jubiläum. Rund 120 Gratulanten waren ins Lüneburger Glockenhaus gekommen, darunter Niedersachsens Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz, Landrat Manfred Nahrstedt und Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge sowie Hans-Jürgen Felgentreu, Leiter der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen. Thomas Becker, Vorstand der Caritas Soest, widmete sich in seinem Festvortrag dem Thema „Nicht schön, aber notwendig? Welchen Platz geben Sie der Kriminalprävention?“ Foto: Landkreis LüneburgFestredner Thomas Becker, Vorstand der Caritas Soest, beleuchtete die Kriminalprävention aus wissenschaftlicher Sicht und nahm seine Zuhörer mit auf einen munteren Gang durch sechs Jahrzehnte bundesdeutscher Geschichte.

Wie wichtig Kriminalprävention ist, betonte auch Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz in ihrer Rede: „Eine wirksame Kriminalprävention ist der entscheidende Schritt zur Vermeidung von Opfern. Dies kann nur durch die Zusammenarbeit von vielen Akteurinnen und Akteuren gelingen“, sagte die Ministerin, „nicht Zuständigkeitsdenken, sondern das Engagement für die Präventionsziele ist entscheidend. Wie das geht, machen Sie in Lüneburg beeindruckend vor. Hier arbeiten Menschen von A wie Amtsgericht bis Z wie Zivilgesellschaft fachübergreifend und nachhaltig zusammen.“ Und die Arbeit trägt Früchte: „Die seit Jahren sinkende Kriminalitätsrate in Niedersachsen ist auch das Ergebnis Ihrer Anstrengungen. Darauf können Sie stolz sein“, lobte die Ministerin.

Rund 120 Gäste waren im Glockenhaus dabei, darunter Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz, Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Landrat Manfred Nahrstedt (v.l.). Foto: Landkreis LüneburgDer Lüneburger Kriminalpräventionsrat, den Christiane Scholl seit 2015 als ehrenamtliche Geschäftsführerin leitet, engagiert sich gegen jede Form von Gewalt und für die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger. Neben zahlreichen Veranstaltungen und Fachtagungen haben die Mitglieder in den vergangenen Jahren ein Bausteinsystem zur Gewaltprävention für alle Altersstufen von der Kita bis ins Erwachsenenalter erarbeitet. „Wir wollen, dass jedes Kind und jeder Jugendliche in Hansestadt und Landkreis bis zum Ende seiner Schulzeit mindestens an einer Präventionsmaßnahme teilgenommen hat“, sagte Christiane Scholl.

Dass das wirkt, ist sich auch Ulrich Mädge sicher: „Sicherheit zählt zu den Grundbedürfnissen der Menschen“, so der Oberbürgermeister, „der Kriminalpräventionsrat vertritt gewissermaßen ehrenamtlich den Blickwinkel der Bürgerinnen und Bürger. Und mehr als das, er stärkt ihnen auf verschiedene Weise den Rücken, indem er Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Hinweise und Anleitungen vermittelt, die die objektive Sicherheit, aber auch das persönliche Sicherheitsempfinden der Einzelnen erhöhen. Ich bin davon überzeugt, dass damit sehr viel getan wird für die innere Sicherheit.“ Insgesamt sieben Arbeitskreise kümmern sich im KPR um Themen wie „Sicher Bauen und Wohnen“, „Sichere Schule“ oder „Gewalt in der Pflege“. Wer mehr über die Aufgaben des KPR wissen oder sich selber engagieren möchte, findet unter www.landkreis-lueneburg.de/kriminalpräventionsrat alle Informationen.

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