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Kulturausschuss zu Gast im Theater: Landkreis will kulturelle Bildung an Kitas und Schulen fördern

(lk/ho) Die Bildungsregion mit eigenen Augen erleben – das will der Landkreis Lüneburg möglichst vielen Kindern und Jugendlichen ermöglichen. Deshalb hat der Landkreis einen Förderfonds mit 50.000 Euro zur kulturellen Bildung aufgelegt. Kindertagesstätten und Schulen in Hansestadt und Landkreis Lüneburg sollen daraus Fördermittel beantragen können, um beispielsweise Ausflüge ins Theater, Museum oder Umweltbildungsstätten zu finanzieren.

Der entsprechenden Richtlinie stimmte der Ausschuss für Kultur und Partnerschaften bei seiner Sitzung im Theater Lüneburg am Montag (28. August 2017) zu. Die endgültige Entscheidung wird der Kreistag treffen.

Kulturelle, museale, künstlerische und umweltbezogene Bildung – diese Themenfelder hat ein Arbeitskreis aus Kreistagsabgeordneten für die Förderung festgelegt. „Die Kosten für die Anfahrt mit dem ÖPNV oder bis zu 80 Prozent der Busmiete können die Kitas und Schulen vom Landkreis erstattet bekommen“, sagt Freia Srugis, Fachdienstleiterin Schule und Kultur beim Landkreis, „bei Eintrittspreisen ab 5 Euro übernehmen wir die Hälfte, bei Projekten und Workshops können Honorar- und Sachkosten bis zu 200 Euro erstattet werden.“ Um das Angebot zu nutzen, sollten Kitas und Schulen mindestens sechs Wochen vor der Maßnahme einen Antrag stellen.

Ein attraktives Ziel – nicht nur für Kitas und Schulen – ist das Theater Lüneburg, dessen Pläne Intendant Hajo Fouquet und Verwaltungsdirektor Volker Degen-Feldmann den Ausschussmitgliedern vorstellten. Insgesamt rund 110.000 Zuschauer zählte das Theater in der vergangenen Spielzeit, davon etwa 14.000 bis 16.000 Zuschauer in der Jungen Bühne T.3. Etwa ein Viertel der Erträge erwirtschaftet das Theater aus eigener Kraft. Den Rest müssen Fördergelder von Stadt und Landkreis sowie vom Land in Höhe von insgesamt 6,7 Millionen Euro pro Jahr abdecken.

Das Problem: Die Einnahmen aus Eintrittsgeldern, Fördermitteln und Spenden reichen nicht aus, um einen ausgeglichenen Jahresabschluss vorzulegen. Diese Lücke in der Bilanz – in diesem Jahr werden es rund 160.000 Euro sein – muss das Theater aus seinen Rücklagen schließen. Diese Rücklagen sind aber nahezu aufgebraucht. Das wird auch Thema bei den neuen Verhandlungen mit dem Land im kommenden Jahr sein.

Schließlich beschäftigte sich der Ausschuss damit, wie möglichst alle Menschen im Landkreis an Kulturangeboten teilhaben können. Bei einem gemeinsamen Termin mit dem Kulturausschuss der Hansestadt Lüneburg und regionalen Hilfsorganisationen wollen die Abgeordneten Konzepte wie die Kulturlogen kennenlernen, die Karten zu kulturellen Veranstaltungen an bedürftige Menschen weitergeben. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte einen entsprechenden Antrag gestellt.

Mehr Informationen zum Kreistag und zu den Ausschüssen gibt es im Kreistagsinformationssystem Allris unter www.landkreis-lueneburg.de/kreistag .

 

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