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Göhrdeschlacht-Nachstellung

Die Göhrdeschlacht von 1813 - Damals und Heute

Napoleons erste größere Niederlage im Norden Deutschlands bereiteten vor 200 Jahren in dem Gefecht an der Göhrde die mit Preußen alliiertenTruppen. Bereits 25 Jahre nach Ende der "Göhrdeschlacht" wurde 1839 an den Steinker Höhen ein Denkmal errichtet. Nur 50 Jahre danach 1863 ein weiteres Denkmal im benachbarten Dannenberg, wo der berühmte Lützower Jäger August Renz, der in Wirklichkeit eine als Soldat verkleidete Frau war, nach den Kampfhandlungen dort im Lazarett verstarb. Ihr Name, Eleonore Prochaska, war und ist der Stoff für viele Künste, aus dem noch heute "Heldenepen" und Geschichten geformt werden. Dem Anlass entsprechend, hatten die Organisatoren um die Samtgemeinde Dahlenburg 2013 eine neue erweiterte Bühnenfassung für das bereits 2011 aufgeführte Freilichtspiel "1813 Liebe und Tod an der Göhrde" (Regie: Gabriel Reinking) sowie die Schlachtnachstellung mit Festveranstaltung am Denkmal vorbereitet und durchgeführt. Nach Angaben der Organisatoren sind mehr als 5000 Schlachtenbummler und theaterinteressierte Menschen in die Region rund um Göhrde und Flusslandschaft Elbe zu diesem einmaligen Anlass gekommen. 2015 werden unter Mithilfe des Ehepaares Makowski im Dahlenburger Heimatmuseum verschiedene Sonderausstellungen gezeigt: neben  der  "Stille Helden - Glanz und Elend der Kriegspferde" Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Reit- und Fahrverein Dahlenburg, präsentierete das geschichtsträchtige kleine Museum in "Gut beschuht am Tod vorbei" die Lokalgeschichte der Schusterstadt Dahlenburg. In diesem Jahr soll das Lazarettwesen thematisiert werden. Die Region hat auch viele weitere Attraktionen zu bieten.

Die nächste Göhrdeschlacht-Nachstellung findet im September 2021 statt

Das vor gut 200 Jahren geschlagene Gefecht ist noch heute in der Erinnerung und Region lebendig. Das nur 8 km entfernte Heimatmuseum in Dahlenburg präsentiert die Nachstellung originalgetreu in einem jüngst überarbeiteten Zinnfiguren-Diorama, dass auch mit Filmsequenzen zu den einzelen Militäreinheiten ausgestattet ist.

Das in unmittelbarer Nähe an der Steinker Höhe (89m) gelegende Denkmal wurde im Jahre 1839, also nur 25 Jahre nach Ende der "Schlacht" aufgestellt. Ein kleiner Parkplatz befindet sich vor der Anhöhe direkt an der Bundesstraße. Hier finden Sie auch eine jüngst aufgestellte Übersichtskarte zur gesamten Elbe-Göhrde Region.

Hinweise zum Denkmal und zur Veranstaltung finden Sie an der unmittelbar dort verlaufenden Bundesstraße B 216, die von Lüneburg nach Dannenberg geht.

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